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Engagieren sich seit vielen Jahren für den Jugendaustausch zwischen Chodziez und Nottuln (v. r.): Mechthild Wegener-Ewert, Dorothea Canisius, Vera Brendel, Hans Pude, Stefan Volpert, Volker Stanko, Helmut Walter, Helmut Nottelmann und Robert Hülsbusch.

Juwel der Partnerschaft

Nottuln - „Der Jugendaustausch ist absolut das Juwel in der Städtepartnerschaft zwischen Nottuln und der polnischen Stadt Chodziez.“ Dies ist die Einschätzung des Komitees für Städtepartnerschaft in Nottuln - und das Gremium sah sich bei einem Treffen in der Alten Amtmannei darin bestätigt.
Eingeladen hatte das Komitee Lehrerinnen und Lehrer der Nottulner Schulen, die Pfadfinder und den Sportverein DJK Grün-Weiß Nottuln. Seit vielen Jahren engagieren sich diese für den Jugendaustausch zwischen Chodziez und Nottuln. Viele Hundert junge Leute aus Nottuln waren seitdem in Chodziez, viele Hundert Familien haben polnische Jugendliche aufgenommen. Dafür bedankte sich Robert Hülsbusch, Vorsitzender des Fachbereiches Chodziez im Komitee für Städtepartnerschaft, bei den Gästen. Und die berichteten ausführlich: Mechthild Wegener-Ewert und Dorothea Canisius vom Gymnasium Nottuln erzählten vom Schüleraustausch, der nun schon über zehn Jahre hin und her geht. „Unsere Schüler sind immer wieder davon begeistert, wie herzlich und freundlich sie in Chodziez in den Familien aufgenommen werden.“ Allein schon die Zugfahrt nach Polen sei ein großes Erlebnis.
Dem pflichtete Vera Brendel, Mitglied des Komitees und Lehrerin an der Liebfrauen-Realschule, bei. Die Schüler der Liebfrauen-Realschule waren 1992 das erste Mal in Polen. Da war der Partnerschaftsvertrag noch gar nicht unterschrieben. Seitdem findet der Austausch jährlich statt. Eine tolle Idee sei es gewesen, im letzten Jahr eine Gedenkstättenfahrt anzubieten.
Mit anderem Akzent engagieren sich Helmut Nottelmann, stellvertretender Schulleiter des Gymnasiums, und Helmut Walter von der DJK Nottuln, für den deutsch-polnischen Jugendaustausch. Beide fahren mit jungen Sportlern zu Lauf- und Fußballwettbewerben nach Chodziez. „Die Verständigung zwischen den Jugendlichen aus Chodziez und Nottuln klappt sehr gut“, wussten beide zu berichten. Helmut Nottelmann: „Wo ein Ball ist, da entstehen schnell Kontakte!“
Auch die Pfadfinder unterhalten Kontakte in die Partnerstadt. So fanden schon mehrere gemeinsame Lager statt. Hans Pude und Volker Stanko von den Nottulner Pfadfindern zeigten sich sehr daran interessiert, dass weitere deutsch-polnische Lager stattfinden. Dieses Signal hätten sie nach Chodziez gesandt.
Fazit der anschließenden Diskussion war: Der Jugendaustausch wird weitergehen, auch wenn sich die Zeiten ändern und neue Ideen gefragt sind.

Westfälische Nachrichten, 24.Februar 2010

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