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Beeindruckendes Ambiente: Im Kulturhaus in Chodziez fand der Festakt zum 15-jährigen Bestehen der Partnerschaft statt. Foto: Dieter Klein

Nottulner Delegation wurde herzlich begrüßt

Chodziez. Dass die Nottulner ihre Freundschaft zu der polnischen Partnergemeinde Chodziez ernst nehmen, ist nun nicht mehr von der Hand zu weisen. Denn knapp 300 von ihnen reisten in den knapp 840 Kilometer entfernten Ort – und das unter teils größten Strapazen. Mehr als 15 Stunden waren die Busse und Pkw zum Teil unterwegs. Staus, Unfälle, Umleitungen und auch Missverständnisse zwischen den Busfahrern bescherte allen eine lange Nacht auf der Autobahn.
Umso herzlicher dann der Empfang in Chodziez. Schon an der Stadtgrenze warteten Polizei, Bürgermeister Jacek Gursz, Komitee-Vorsitzender Jan Margowski und dessen Vorgänger „Skiba“ Skibinski auf den Bus-Konvoi aus Nottuln. Mit Bürgermeister Peter Amadeus Schneider im Streifenwagen zog die Karawane unter Blaulicht-Begleitung zum Bahnhof von Chodziez, wo bereits eine riesige Menschenmenge auf die Gäste aus Nottuln wartete.
Nach dem Austausch von Geschenken, Dankes- und Grußworten ging es zu den Unterkünften. Später traf sich die Delegierten-Gruppe aus Nottuln, darunter die Exbürgermeister Heinz Fliß und Bernd Mensing, die Nottulner Komitee-Vorsitzenden Robert Hülsbusch (Chodziez) und Alain Tessonneau (St. Amand-Montrond), Vizebürgermeister Heinz Rütering sowie die mitgereisten Ratsvertreter und Schulleiter.
Nach dem Essen und einer kurzen Erfrischungspause fuhren alle zum Kulturhaus in Chodziez, um hier die festliche Jubiläumsfeier zu gestalten. Mit dabei: die Blasmusikvereinigung (BMV) Nottuln, der Appelhülsener Chorus Cantemus, der Schapdettener Chor „Chorisma“ und der Nottulner Chor „Haste Töne“.
In ihren Reden würdigten die Bürgermeister beider Partnergemeinden, die Komitee-Vorsitzenden, die angereiste Bundesvorsitzende der deutsch-polnischen Gesellschaft, Dr. Angelica Schwall-Düren, der polnische Senator Augustin Mieczyslaw, der polnische Regierungspräsident Lech Wojtasiak, Pastor Jan Stanislawski und zahlreiche Politiker des Gastgeberlandes die Wichtigkeit dieser „trilateralen“ Freundschaft zwischen Polen, Deutschland und Frankreich.
Gewürdigt durch das Abspielen aller drei Nationalhymnen, fand die Feier im Kulturhaus von Chodziez einen beeindruckenden Rahmen. Extrabeifall bekam Nottulns ehemaliger Gymnasiums-Direktor Peter Steil, der die Festrede von Robert Hülsbusch ins Polnische übersetzte. Mit Besichtigungen, Sport und Freundschaftstreffen werden die Feiern fortgesetzt.

Von Dieter Klein, Nottuln

Westfälische Nachrichten, 9.Juni 2007

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